Landespokal, Runde zwei in Oschatz

FSV Oschatz – SV Lok Engelsdorf 2:6 (2:2)

Zur zweiten Runde des sächsischen Landespokals hatten wir den FSV Oschatz als Gegner zugelost bekommen.
Am letzten Ferientag, wer auch immer sich das ausdenkt, reisten wir bei fast sommerlichen Temperaturen und mit 5 Spielerabsagen im Gepäck zu unserem Gastauftritt. Unsere Gastgeber, in unserer Liga spielend, haben bis dato einen recht schweren Stand in der Liga. 0 Punkte und schon 30 Gegentore zeigen, das es anderen Teams ähnlich wie uns in der zurückliegenden Saison geht. Mit größtenteils jungem Jahrgang ist der Schritt in die Liga ein Schwerer aufs Großfeld. Aber nun zum Spiel.

Nach kurzer Erwärmung, wir waren etwas spät eingetroffen, eröffnete das souveräne Schiedsrichtergespann die Begegnung. Auf unserer Seite bekamen heute Spieler ihre Einsatzmöglichkeit, welche im Laufe der Saison vielleicht etwas kürzer kamen. Zusätzlich verstärkte uns mit Henry noch ein junger Jahrgang aus der c2. In den ersten Minuten merkte man uns die ungewohnte Aufstellung an, nicht alles gelang, gute Ansätze spielten wir noch ungenau aus, wir mussten uns erst finden. Mit der ersten Ecke der Gastgeber gehen diese nach platziertem Kopfstoß eines hier nicht näher zu benennenden Blondschopfes 😉 mit 1:0 in Führung.

An den Spielanteilen ändert dies wenig, gefühlte 70% des Ballbesitzes liegt bei uns, die Gastgeber setzen mit ihrem flinken Stürmern jedoch immer wieder Nadelstiche.
In Minute 9 ist sich die Hintermannschaft der Heimelf im eigenen Strafraum uneins, Ben stört erfolgreich, den frei werden Ball jagt Paul humorlos und mit klasse Schusstechnik ins Netz. Das Spiel verlagert sich immer mehr Richtung Tor der Gastgeber, 9 Minuten vergehen, dann pflückt Hans einen Ball mit der Brust herunter und zieht aus 25 Metern beherzt ab. Der Heimtorhüter streckt sich vergeblich, das Runde liegt im Eckigen.

Spiel gedreht. Der Vorsprung währt nur zwei Minuten, dann erhalten die Gastgeber einen Freistoß rund 20 Meter zentral vorm Tor. Die gestellte Mauer verdient ihren Namen nicht, der Ball schlägt im Mauereck ein.

Die Spielrichtung bleibt die Gleiche, wir tun uns schwer, gute Chancen zu erarbeiten und wenn uns dies gelingt, scheitern wir teilweise kläglich.
Bis zur Pause tut sich nichts mehr, mit dem 2:2 geht’s zum Pausengetränk.
In der Pause wechseln wir einige Male, sprechen die fehlende Genauigkeit und die teilweise zu verspielten Aktionen an und nehmen uns für Hälfte zwei konsequenteres Spielen Richtung gegnerisches Tor vor.

Der zweite Anpfiff ertönt, es geht direkt wieder in Richtung des Heimtores. Kurz vorweg, der Heimelf gehen merklich die Kräfte zur Neige, unser Hüter muss in Halbzeit zwei kein einziges Mal aktiv ins Geschehen eingreifen.

Wir spielen Angriff um Angriff aufs Heimtor, Freistöße und Ecken sowie alle Angriffe verpuffen ob immer wieder auftretender Ungenauigkeit im Passspiel.
Bis zur 50ten Minute hält dieser Zustand an, dann bricht es über die sich bis dato tapfer wehrenden Gastgeber herein. Binnen 10 Minuten erzielen wir 4 Buden, teilweise toll herausgespielt und mit Konsequenz vollendet.

Mit dem 4 Tore Vorsprung im Rücken lassen wir in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen, versieben noch ein paar Chancen und beenden das Spiel mit einem klaren Auswärtserfolg.
Nun schauen wir gespannt der kommenden Auslosung entgegen, vielleicht beschert uns die Losfee mal einen bis dato noch nicht bespielten Kontrahenten.

Unseren wie immer sehr fairen Gastgebern wünschen wir maximale Erfolge im Ligabetrieb.