Mit dem Zitat von Sepp Herbergen: „Der Ball ist rund, und das Spiel dauert 90 Minuten.“ gingen die Engelsdorfer C Kicker in die mentale Vorbereitung des Spiels gegen die SG Taucha an der Kriekauer Straße.

Und es stimmt, denn vor ihnen lag ein hartes ausdauerndes Spiel bei einem Gegner der auf Augenhöhe, aber mit besser bestückter Ersatzbank aufwarten konnte. Die SG rüttelte die Engelsdorfer-Jungs in der 14. Minute mit dem 1:0 wach und die Lok nahm Fahrt auf. In der 20. Minute schiebt Hendrik das Leder zum Ausgleichstreffer ein. Mit eins zu eins ging man dann auch in die Pause.

Mit Fingerspitzengefühl drehten die Trainer an der Taktik und kitzelten noch einmal den Ehrgeiz der Jungs heraus. Es sollte Früchte tragen. In der 46. Minute schießt Pepe die Mannschaft in Führung. Doch auch unser Gegner hatte vor zu gewinnen und zog in der 55. Minute nach. Mit den letzten Kraftreserven konnte Jonas in der 64. Minute zum zwei zu drei erhöhen.

Keine Ahnung, wo dieser Spieler diese Reserven für die ständigen Läufe auf der Außenbahn hernimmt, aber in der 70. Minute erlief er den Ball auf der rechten Außenbahn flankt in die zentrale und Leo verwandelt ihn direkt. Weltklasse und ein echtes Ausrufezeichen der Mannschaft zu was sie fähig sind. Endstand vier zu zwei und der erste Auswärtssieg.

 

An der heimischen Hans-Weigel-Straße versuchten sich zwölf weitere Spieler im Derby die Fortuna in die Knie zu zwingen. Hauptaugenmerk war es das Defensivverhalten gegen den Ball weiter zu verbessern und Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen. Ohne Gegentreffer und der besten Chance in der ersten Halbzeit …man erinnerte sich an das berühmte Wembley Tor… ging es mit 0:0 in die Pause.

Auch wenn in der Offensive noch nicht alles optimal zusammenlief so zeigte man sich in der Defensive stark verbessert. In der zweiten Hälfte sollten nun die Ballgewinne nun noch etwas weiter vorn geholt werden.

Ein Vorhaben was durch den 0:1 Rückstand in der 40. Minute zwar gestört wurde aber grundlegend nichts änderte, denn schließlich nahmen unsere Kicker ebenfalls war, dass man heute nicht unterlegen und sogar das bessere Team ist. Ein eigener Treffer lag irgendwie noch in der Luft.

Schlussendlich muss man dann aber dann doch festhalten, dass unsere Spielweise noch nicht konditionell über 70 Minuten aufrechterhalten werden kann. Somit wurden zum Ende hin die Abstände zwischen Offensive und Defensive immer größer. Der Treffer in der 68. zum 0:2 zwar folgerichtig, wenn auch irregulär da Clemens die Hand schon auf den Ball hatte. Zwar ließe sich hier noch lange diskutieren aber die Entscheidung des Schiedsrichters stand und ein VAR ist Gott sei Dank im Jugendfußball nicht vorgesehen. ks