Erfolgserlebnis

Letzten Sonntag fand unsere Vorrunde im Sächsischen Pokal statt. In Leipzig nahmen 7
Mannschaften teil, SGL II, III, VFB Schach I, II, Fortuna Leipzig, Krostitz und Engelsdorf.
Wir hatten mit Vincent (Brett 2), Jens (Brett 3), Heinz (Brett 4) und mir eine gute, aber nicht die
bestmögliche Mannschaft am Start.
Da sich 6 Mannschaften für die Zwischenrunde qualifizierten, galt es mindestens eine Mannschaft
hinter uns zu lassen. Von der Papierform her war der erste Kandidat Krostitz. Weiterlesen

Erwartete Niederlage

Die 6. Runde der Sachsenliga fand für uns in Dresden-Leuben statt. Die Leubener sind zwar einer
der Aufsteiger der letzten Saison, haben aber eine sehr starke und erfahrene Mannschaft. Unsere
Erwartungen waren sehr gering, eigentlich ging es nur darum, die Niederlage in Grenzen zu halten.
Leuben ist sehr stark insbesondere an den letzten 4 Brettern, aber auch vorne halten sie voll gegen.
Immerhin traten sie mit zwei Ersatzspielern an. Weiterlesen

Durchwachsene Partien

Diesmal war Bannewitz der Gegner, mit nur 2 Punkten aus 4 Runden sogar einen Punkt hinter uns.
Also scheinbar hoffnungsvolle Aussichten für uns? Na ja, Bannewitz ist jedoch der Absteiger 2016
aus der Oberliga. Nach einigen Abgängen ist ihre Aufstellung allerdings nicht mehr so stark wie in
den Jahren zuvor. Aber an den ersten beiden Brettern spielen dennoch zwei FIDE-Meister.
Unser Plan war etwa wie folgt: An den ersten 4 Brettern, wo wir z.T. nominell klar unterlegen
waren, wollten wir versuchen, 1,5 Punkte zu holen und hinten nochmal 2,5. Mit einem 4:4 wären
wir recht zufrieden gewesen.
Auch Bannewitz hatte die Zeichen der Zeit erkannt und rückte pünktlich und in stärkster
Aufstellung an. Weiterlesen

David gegen Goliath

Unser Gegner im Match der 4.Runde war die SG Leipzig 3, Favorit der Sachsenliga. Letzte Saison haben wir mit einer deutlich DWZ-stärkeren Mannschaft haushoch mit 1:7 verloren, deshalb waren unsere Hoffnungen auf einen Punktgewinn bei Null. Wie üblich trat die SGL 3 auch diesmal gegen uns praktisch in Bestbesetzung an. Auch wir konnten unseren Stammachter dagegen setzen.
Insgesamt waren wir an 6 Brettern dwz-mäßig z.T. weit unterlegen, an zwei Brettern ganz leicht im Vorteil. Durchschnittlich also ca. 115 Punkte schwächer. Somit sprach jede Statistik gegen uns. Einen speziellen Plan hatten wir bei dieser Unterlegenheit nicht, jeder sollte versuchen so gut wie möglich zu spielen. Dann würden schon ein paar Punkte abfallen. Weiterlesen

Bitte Unterstützen!

Für eine zweite Turnhalle für die Grundschule Engelsdorf, für lehrplangerechten Sportunterricht!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!
Verhindern Sie weitere Ausfallstunden im Sportunterricht der Christoph-Arnold-Schule Engelsdorf sowie der Schule zur Lernförderung Engelsdorf, entscheiden Sie für die zeitnahe Errichtung einer zweiten Turnhalle im Zusammenhang mit der Schaffung von zusätzlichen Unterrichtsräumen zum Wohle unserer Kinder.

Begründung:
Die räumliche und technische Ausstattung der Schulen sowie der Erhalt der Infrastruktur inklusive des demografischen Anpassungsbedarfs sind Pflichtaufgaben der Stadt Leipzig. Die Turnhallenkapazität der Grundschule ist schon lange erschöpft, es fallen bis zu 50% des Sportunterrichtes aus. Auch Mitglieder von Sportvereinen der Stadt Leipzig müssen auf Turnhallen außerhalb der Stadt ausweichen. Mit Ihrem JA zur Turnhalle würden Sie für ordentliche Bildungsbedingungen an den Schulen sowie für bessere Rahmenbedingungen der Mitglieder der Leipziger Sportvereine entscheiden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.
Hier geht es zur Petition.

Harter Kampf gegen den Chemnitzer SC Aufbau

In diesem wichtigen Kampf gegen den Abstieg mussten wir leider auf Robert verzichten, der zur Seniorenweltmeisterschaft in Marienbad weilt. Das dämpfte unsere Erwartungen schon sehr, aber immerhin war uns in dieser Aufstellung ein glatter Sieg gegen Wilkau-Haßlau gelungen. DWZ-mäßig war der Unterschied diesmal nicht so groß. An zwei Brettern waren wir in dieser Hinsicht sogar deutlich überlegen, an drei Brettern aber auch weit unterlegen. Der Rest war etwa gleich. Wenn es nur danach ginge, wäre ein knapper Sieg von Chemnitz zu erwarten gewesen. Aber vorher muss ja noch gespielt werden.
Hinten konnte wieder Harald aushelfen. Das gelang ihm ganz ausgezeichnet. In einer starken Partie setzte er seinen Gegner unter Druck, mit dem einzigen Manko, dass er in Gewinnstellung Remis annahm. Aber seine Spielweise war richtig gut. Nicht so gut lief es bei Nico. Sein DWZ-mäßig klar stärkerer Gegner setzte ihn schon in der Eröffnung unter Druck, allerdings wehrte sich Nico und stand mal besser, mal schlechter. Nach einem taktischen Fehler war die Partie aber nicht mehr zu retten.
Bei mir hatte Weiß vermutlich keine großen Siegambitionen und die Partie geriet schnell in ein völlig ausgeglichenes Endspiel, also ein baldiges Remis. Mehr war leider so nicht drin. Vielleicht hätte ich das weiße Bauernopfer doch annehmen sollen, auch wenn meine Stellung danach nicht besser ist als nach der Partiefortsetzung. Heinz remisierte in etwas schlechterer Stellung, eine vernünftige Entscheidung. Michael und Vincent kamen im Laufe des Mittelspiels in Nachteil, bei Michael war es längere Zeit eine Verluststellung ohne Raum und Perspektive. Jens ging die Partie gegen seinen wertmäßig deutlich überlegenen Gegner kräftig an und erzielte nach und nach klaren Vorteil. Günther’s Stellung war kurzzeitig mal schlechter, nachdem er eine gute Möglichkeit am Ende der Eröffnung ausgelassen hatte und ein Springerschach im Endspiel die weißen Probleme offenbarte.
Wie so oft wurden die Partien in Zeitnot endgültig entschieden. Jens gab seine lange Zeit deutlich bessere Stellung Remis, allerdings stand er da auf Gewinn (bei noch 4 oder 5 Zügen in 20 Sekunden, Qualität mehr und verschiedenen gegnerischen Drohungen kann ich aber verstehen, dass er das Remis annahm). Einen Zug vorher stand er für einen Zug sogar mal auf Verlust, was die Partie total auf den Kopf gestellt hätte. Aber auch sein Gegner übersah den Gewinnzug. Günther konnte seine zu optimistische Gegnerin im Endspiel aus schlechterer Stellung heraus überspielen, plötzlich war der schwarze Springer bei offener Stellung in der Mitte des Brettes nicht mehr zu retten. Das war ein Hoffnungsschimmer für uns und kam für die Kiebitze schon sehr überraschend. Damit stand es 3:3. Jetzt hing alles von Michael und Vincent ab. Leider waren beide Stellungen zeitweise sehr schlecht für uns. Michael’s Gegner (mit einem Mehrbauern) allerdings stellte plötzlich einen wichtigen Bauern ein, anschließend ging ein weiterer verloren und danach kippte die Stellung total. Leider hatte Michael sehr wenig Zeit und fand die Gewinnfortsetzung nicht, am Ende Remis in ausgeglichener Stellung. Ich sehe das dennoch als Erfolg für Michael an. Vincent hatte seine schwierige Stellung konsolidiert und nahezu Ausgleich erreicht. Leider stellte er in Zeitnot eine Qualität ein und geriet nochmal in eine schlimme Verluststellung. Aber auch sein Gegner machte bei ebenfalls knapper Zeit den Sack nicht zu und plötzlich war wieder alles in Ordnung. Deshalb Remis in etwa gleicher Stellung. Wieder eine starke kämpferische Leistung von Vincent mit glücklichem Ausgang.
Insgesamt müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, auch wenn wir natürlich lieber gewonnen hätten. (Was sicher auch für Chemnitz gilt.) Beide Mannschaften können für sich in Anspruch nehmen, den Sieg ausgelassen zu haben. Also ist dieses 4:4 irgendwie als gerecht einzustufen. Wir werden sehen, wem es im Laufe der Saison mehr nützt.
 Friedbert