Zwischenbilanz nach fast der Hälfte der Sachsenliga

Die Runden 1 bis 4 sind gespielt und wir können eine vorläufige Bilanz ziehen.
Vor der Saison waren wir beim LigaOrakel klar mit ca. 60% der erste Abstiegskandidat und auch
hinsichtlich des Mannnschafts-DWZ-Durchschnittes an letzter Stelle. Also alles bereit für eine gute
Saison?? Leider fehlen uns berufsbedingt immer mal wieder Mannschaftsmitglieder, s.d. wir viel
Ersatz aufbieten müssen und auch Bretter freilassen werden. Dank an Harald und die 2.
Mannschaft, dass sie uns unterstützen, obwohl die 2. Mannschaft selbst große Personalprobleme
hat. Weiterlesen

Finale gegen Chemnitz

Letztes Wochenende reisten wir zum letzten und entscheidenden Match gegen die USG Chemnitz in
die Mensa der TU. Die Ausgangslage war klar, wir mussten einen Brettpunkt gegenüber Wilkau-
Haßlau aufholen um evtl. nicht abzusteigen. Leider hatte Wilkau-Haßlau den leichteren Gegner und
konnte zu Hause spielen. Außerdem gab es die Möglichkeit von drei Absteigern, dann wären wir
sofort chancenlos gewesen. Am Abend zuvor gab es die gute Nachricht, nach den Ergebnissen in
der Oberliga würde es nur zwei Absteiger geben. Damit würden wir bei einem Sieg noch gute
Chancen haben. Die schlechte Nachricht war, dass Jens berufsbedingt absagen musste. Für ihn
spielte dankenswerterweise Harald, obwohl auch die 2. Mannschaft Personalmangel hatte. Weiterlesen

Ein paar Elfmeter verschossen

Gegen Ebersbach standen wir voll unter Druck, Mannschaftspunkte einzufahren und möglichst
nicht nur einen. Immerhin ist Ebersbach einer unserer Lieblingsgegner. Das Match begann
unspektakulär, eigentlich kamen alle vernünftig aus der Eröffnung. Nach ca. 20 Zügen stand ich laut
Computer auf Gewinn (was allerdings sehr zweifelhaft ist, auch die Beweisführung des Computers
ist schwach, Vorteil beschreibt die Stellung besser), Robert klar besser, Günther deutlich
besser,Vincent leicht schlechter, Jens zumindest ausgeglichen, Michael besser, Heinz etwas besser
und Nico verdächtig. Leider übersah ich einen taktischen Schlag und verwandelte meine Stellung
ohne Grund aus Vorteil in eine Ruine, auch wenn der Computer die Stellung noch im Gleichgewicht
hält. Gut war nur, dass auch mein Gegner mit der komplizierten Stellung nicht wirklich klar kam.
Heinz und Michael gewannen, Nico verlor. Ich berappelte mich wieder etwas, bis ich in hoher
Zeitnot „vergaß“ einen angegriffenen Turm wegzuziehen. Wieder Verluststellung, aber nach einem
falschen Plan meines Gegners konnte ich mit meinen wenigen letzten drei Figuren plötzlich ein
Mattnetz knüpfen, s.d. er die Qualität zurückgeben musste. Also Remis, leistungsgerecht, aber nicht
weil wir so stark gespielt haben. Damit führten wir 2,5 : 1,5 und die verbliebenen Partien standen
zweimal besser, einmal auf Gewinn und einmal etwas schlechter. Eigentlich sollte das für einen
glatten Sieg reichen. Dann wurden die beiden besseren Partien von Günther und Jens Remis,
zumindest Günther konnte letztmalig kurz vor Schluss gewinnen. Vincent stand meist schlechter,
aber im Rahmen der Remisbreite. Dann verschenkte Robert seine zeitweilig totale Gewinnstellung
zum Remis. Jetzt musste Vincent Remis halten, leider vergab er in turbulenter Zeitnot dieses Remis
und ließ sich im Endspiel bluffen. Damit Endergebnis 4:4, ein verschenkter Punkt und mit dem
letzten Kampf sind es schon zwei, wir wären praktisch gerettet. So wird es gegen Chemnitz extrem
eng, ist aber nicht hoffnungslos.

Friedbert Prüfer

Die Nerven, die Nerven liegen blank ….

Letzten Sonntag stand die 7. Runde der Sachsenliga auf dem Programm. Diesmal nutzten wir einen
kleinen taktischen Trick und besetzten das 1. Brett nicht. Dadurch waren wir im Gegensatz zu sonst
an allen übrigen Brettern DWZ-mäßig in Vorteil, allerdings meistens nur ein kleines Plus.
Immerhin. Dafür ging es mit 0:1 los. Weiterlesen

Erwartete Niederlage

Die 6. Runde der Sachsenliga fand für uns in Dresden-Leuben statt. Die Leubener sind zwar einer
der Aufsteiger der letzten Saison, haben aber eine sehr starke und erfahrene Mannschaft. Unsere
Erwartungen waren sehr gering, eigentlich ging es nur darum, die Niederlage in Grenzen zu halten.
Leuben ist sehr stark insbesondere an den letzten 4 Brettern, aber auch vorne halten sie voll gegen.
Immerhin traten sie mit zwei Ersatzspielern an. Weiterlesen

Durchwachsene Partien

Diesmal war Bannewitz der Gegner, mit nur 2 Punkten aus 4 Runden sogar einen Punkt hinter uns.
Also scheinbar hoffnungsvolle Aussichten für uns? Na ja, Bannewitz ist jedoch der Absteiger 2016
aus der Oberliga. Nach einigen Abgängen ist ihre Aufstellung allerdings nicht mehr so stark wie in
den Jahren zuvor. Aber an den ersten beiden Brettern spielen dennoch zwei FIDE-Meister.
Unser Plan war etwa wie folgt: An den ersten 4 Brettern, wo wir z.T. nominell klar unterlegen
waren, wollten wir versuchen, 1,5 Punkte zu holen und hinten nochmal 2,5. Mit einem 4:4 wären
wir recht zufrieden gewesen.
Auch Bannewitz hatte die Zeichen der Zeit erkannt und rückte pünktlich und in stärkster
Aufstellung an. Weiterlesen