Finale gegen Chemnitz

Letztes Wochenende reisten wir zum letzten und entscheidenden Match gegen die USG Chemnitz in
die Mensa der TU. Die Ausgangslage war klar, wir mussten einen Brettpunkt gegenüber Wilkau-
Haßlau aufholen um evtl. nicht abzusteigen. Leider hatte Wilkau-Haßlau den leichteren Gegner und
konnte zu Hause spielen. Außerdem gab es die Möglichkeit von drei Absteigern, dann wären wir
sofort chancenlos gewesen. Am Abend zuvor gab es die gute Nachricht, nach den Ergebnissen in
der Oberliga würde es nur zwei Absteiger geben. Damit würden wir bei einem Sieg noch gute
Chancen haben. Die schlechte Nachricht war, dass Jens berufsbedingt absagen musste. Für ihn
spielte dankenswerterweise Harald, obwohl auch die 2. Mannschaft Personalmangel hatte.
Das Match begann unspektakulär, Harald stand nicht besonders, auch Vincent war unter Druck.
Dann verlor Harald und Vincent konnte seine Stellung konsolidieren, tappte aber in eine nach
seinen Worten „kindische“ Taktik, geschuldet auch seinem beruflichen Stress. Michael machte
schnell Remis, ich weiß nicht wirklich wie es dazu kam. Auch Günther remisierte relativ schnell,
die Stellung war von beiden Seiten ziemlich blockiert. Damit stand es 1:3 und wir hatten nur noch
geringe Hoffnung auf einen Sieg. Zumal Heinz gegen das Läuferpaar unter Druck geraten war.
Vermutlich konnte Heinz dann ausgleichen, stellte aber nach Aussage von Kiebitzen irgend etwas
ein und verlor. Damit 1:4, kein Sieg mehr möglich. Robert stand zwar auf Gewinn, auch Nico
spielte eine starke Partie und hatte zeitweilig klaren Vorteil. Meine Stellung war mittlerweile auch
deutlich besser, was mir aber nicht in vollem Umfang klar war. Ziemlich stark demotiviert für das
zu erwartende Zeitnotduell gab ich die Partie Remis. Robert gewann seine Stellung diesmal sicher.
Zuletzt spielte noch Nico. Es gelang ihm diesmal noch nicht, seinen zeitweise deutlichen Vorteil zu
verdichten und die gut geführte Partie zu gewinnen. Aber ein Remis gegen diesen erfahrenen und
starken Gegner ist ein sehr gutes Ergebnis und bestätigt den klaren und steilen Aufwärtstrend von
Nico der letzten Zeit.
Also 3:5 verloren und damit steigen wir ab, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.
Für das nächste Jahr sollten wir den sofortigen Wiederaufstieg anstreben, wie es uns schon zweimal
gelungen ist.

Friedbert