Finale gegen Chemnitz

Letztes Wochenende reisten wir zum letzten und entscheidenden Match gegen die USG Chemnitz in
die Mensa der TU. Die Ausgangslage war klar, wir mussten einen Brettpunkt gegenüber Wilkau-
Haßlau aufholen um evtl. nicht abzusteigen. Leider hatte Wilkau-Haßlau den leichteren Gegner und
konnte zu Hause spielen. Außerdem gab es die Möglichkeit von drei Absteigern, dann wären wir
sofort chancenlos gewesen. Am Abend zuvor gab es die gute Nachricht, nach den Ergebnissen in
der Oberliga würde es nur zwei Absteiger geben. Damit würden wir bei einem Sieg noch gute
Chancen haben. Die schlechte Nachricht war, dass Jens berufsbedingt absagen musste. Für ihn
spielte dankenswerterweise Harald, obwohl auch die 2. Mannschaft Personalmangel hatte. Weiterlesen

Sachsenmeisterschaft 2017 des Nachwuchses in Sebnitz – Sachsenvizemeister U18 m

Lok Engelsdorf war mit 4 Teilnehmern an der Sachsenmeisterschaft des Nachwuchses 2017 in
Sebnitz beteiligt, wobei die Mädchen mit 3 Teilnehmerinnen zahlenmäßig klar in der Vorhand
waren. In der U14 w startete Jenny Werner. Für sie ging es als Setzlistenplatz-Letzte besonders
darum, Erfahrung in solch einem Feld zu sammeln. In der U16 w waren Natascha Wolf (Startplatz 8
von 14) und Lisa Münch (Startplatz 11) am Start. Ähnlich einzuordnen war Nico Stellmacher in der
U18 auch mit Startplatz 8, bei wieder 14 Startern. Weiterlesen

37. Sportfest des SV Lok Engelsdorf e.V. zum 1.Mai 2017

Auch in diesem Jahr herrschte wieder großer Trubel zum Sportfest des SV Lokomotive Engelsdorf am 1. Mai auf dem Sportplatzgelände. Annemarie Opitz( Ortsvorsteherin von Engelsdorf) eröffnete bei angenehmen Wetter die sportlichen Aktivitäten und Jens Lehmann (als Vertreter des Stadtsportbundes) wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg.

Der Höhepunkt bei den sportlichen Wettbewerben war das große Kinder- und-Jugend-Turnier im Schach mit 88 Teilnehmern. Die Beliebtheit dieses Turnieres zeigen die riesige Teilnehmerzahl (von Annaberg bis Potsdam) und die vielen attraktiven Preise. Die Abteilung Schach ist an der Kapazitätsgrenze angelangt.

Zum vierten Mal nahmen die Rolli-Kegler mit großer Begeisterung am Sportfest teil, als Beste erzielte Christine Knospe beim 100 Wurf-Spiel 398 Punkte.

11 Mannschaften traten bei den Volksport-Turnieren im Fußball im Kampf um Pokale und Preise an. Im Turnier der Allgemeinen Klasse ging es ab den Halbfinalspielen sehr eng zu. Alle Plazierungsspiele wurden im 9m-Schießen entschieden Die Mannschaft aus dem Waldstraßenviertel setzte sich am Ende etwas glücklich durch. Im Turnier der Ü-40 konnten die Rosentaler Kicker den Pokal von 2016 verteidigen, die Alten Junioren wurden Dank des besseren Torverhältnis Zweiter vor dem Gastgeber Allgemeine Sportgruppe. Großen Anklang fand das Bambini-Turnier mit 5 Mannschaften und vielen Zuschauern. Der Favorit SV Mölkau konnte den großen Pokal in Empfang nehmen und alle Bambinis erhielten eine Medaille

Im Wettbewerb „Stärkster Engelsdorfer/in“ im Balkenwerfen blieben die jeweiligen Altersklassenrekorde unangetastet, aber Sebastian Jahn aus der Mannschaft der Übungsleiter von Lok Engelsdorf konnte mit 11,30m eines der bisher besten Ergebnisse der letzten Jahre erzielen.

Im Rahmenprogramm:
• konnte man den ADAC-Fahrradparcours absolvieren
• mit Rolli Becker eine lustige Rundfahrt mit den Ponys erleben
• am Glücksrad(der Fa. Fürstenberg) kleine Preise gewinnen
• die Hüpfburg aktiv nutzen
• und die Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr von Engelsdorf bestaunen

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, obwohl das Team der Sportlerbaude Engelsdorf für eine solche Veranstaltung nochVerstärkung benötigt. Dafür sorgten die Damen der drei Gymnastikabteilungen (mit schmackhaften Kuchenangeboten) für eine abwechslungsreiche Versorgung.

Wir bedanken uns besonders beim Optiker Lindemann, beim Raumausstatter Roland Fürstenberg, der Sparkasse Leipzig und der Fa. Bautec Ronald Pohle, für die großzügige Bereitstellung von Geld – und Sachleistungen, sowie beim Platzwartpersonal für die optimale Vorbereitung der Platzanlage und der guten Betreuung während des Sportfestes.

Ergebnisse:

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Ein paar Elfmeter verschossen

Gegen Ebersbach standen wir voll unter Druck, Mannschaftspunkte einzufahren und möglichst
nicht nur einen. Immerhin ist Ebersbach einer unserer Lieblingsgegner. Das Match begann
unspektakulär, eigentlich kamen alle vernünftig aus der Eröffnung. Nach ca. 20 Zügen stand ich laut
Computer auf Gewinn (was allerdings sehr zweifelhaft ist, auch die Beweisführung des Computers
ist schwach, Vorteil beschreibt die Stellung besser), Robert klar besser, Günther deutlich
besser,Vincent leicht schlechter, Jens zumindest ausgeglichen, Michael besser, Heinz etwas besser
und Nico verdächtig. Leider übersah ich einen taktischen Schlag und verwandelte meine Stellung
ohne Grund aus Vorteil in eine Ruine, auch wenn der Computer die Stellung noch im Gleichgewicht
hält. Gut war nur, dass auch mein Gegner mit der komplizierten Stellung nicht wirklich klar kam.
Heinz und Michael gewannen, Nico verlor. Ich berappelte mich wieder etwas, bis ich in hoher
Zeitnot „vergaß“ einen angegriffenen Turm wegzuziehen. Wieder Verluststellung, aber nach einem
falschen Plan meines Gegners konnte ich mit meinen wenigen letzten drei Figuren plötzlich ein
Mattnetz knüpfen, s.d. er die Qualität zurückgeben musste. Also Remis, leistungsgerecht, aber nicht
weil wir so stark gespielt haben. Damit führten wir 2,5 : 1,5 und die verbliebenen Partien standen
zweimal besser, einmal auf Gewinn und einmal etwas schlechter. Eigentlich sollte das für einen
glatten Sieg reichen. Dann wurden die beiden besseren Partien von Günther und Jens Remis,
zumindest Günther konnte letztmalig kurz vor Schluss gewinnen. Vincent stand meist schlechter,
aber im Rahmen der Remisbreite. Dann verschenkte Robert seine zeitweilig totale Gewinnstellung
zum Remis. Jetzt musste Vincent Remis halten, leider vergab er in turbulenter Zeitnot dieses Remis
und ließ sich im Endspiel bluffen. Damit Endergebnis 4:4, ein verschenkter Punkt und mit dem
letzten Kampf sind es schon zwei, wir wären praktisch gerettet. So wird es gegen Chemnitz extrem
eng, ist aber nicht hoffnungslos.

Friedbert Prüfer

Die Nerven, die Nerven liegen blank ….

Letzten Sonntag stand die 7. Runde der Sachsenliga auf dem Programm. Diesmal nutzten wir einen
kleinen taktischen Trick und besetzten das 1. Brett nicht. Dadurch waren wir im Gegensatz zu sonst
an allen übrigen Brettern DWZ-mäßig in Vorteil, allerdings meistens nur ein kleines Plus.
Immerhin. Dafür ging es mit 0:1 los. Weiterlesen